Verfasst am: 22.Nov.06 21:13 Nr: 38 Titel: dieses Lied, singend
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es brach ganz leise, innen
während deine Geige in mir noch summte
(spielen wir mabuka, mabuka)
ich schwebte lange
spürte dichtend, blind nach dir
während deine Geige in mir noch summte
lichte das Erinnern, zügig
beschrieben nicht länger
die letzte Enge deines Gesichts
himmelwärts dein Kinn, zwischen
diesen Lippen lebte ich
während deine Geige in mir noch summte
brach es laut aus mir hervor
ich liebte dich
niemals
so wie heute
Re: dieses Lied, singend rosste, 18.11.06, 20:58
hallo dani,
gelungene trennung von einem, der sein kinn himmelwärts richtete - nicht zu dir.
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Re: dieses Lied, singend Dani, 19.11.06, 12:59
Hi rosste,
stimmt, gut beobachtet! Mit dem Himmel hatte er´s
Danke für deinen Kommentar!
LG, Dani
Re: dieses Lied, singend brigitte.m, 19.11.06, 14:19
das gefällt mir richtig gut!!!
lg brigitte
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Re: dieses Lied, singend Dani, 19.11.06, 18:41
Hallo Brigitte, danke dir!
Eigentlich entstand das Gedicht aus einer Zeile.
Zitat:
während deine Geige in mir noch summte
Ich musste das unterbringen, in eine Form kriegen. Und als ich ein bisschen herumprobierte, kam das Gedicht dabei raus, als hätte es sich selbst geschrieben.
LG, Dani
Zuletzt bearbeitet von Dani am 24.Nov.06 16:50, insgesamt einmal bearbeitet
@casy: natürlich kann der klang summen, ist mir schon klar.
mir ist auch klar, in welchem kontext das hier gemeint ist.
als bild ist es absolut spürbar, nur passt es nicht zum gewählten vergleich einer geige.
hallo dani,
ein wirklich gelungene lyrische formulierung.
durch seine aufgliederung auch spannend inszeniert.
lächel, es steckt an dein gedicht.
in meinem ohr ( links ) klingen wundervolle alte Songs
selbst wenn du etwas ganz anderes assozierst.
Liegt wohl am foto von garry g.
lieben gruß heike _________________ Wer sich selbst über seinen Nächsten erhebt, hat es bitter nötig.
H.K.-G
Hallo Heike, casy und vicell,
also ich versuche mich mal zu "Geige und summen" zu äußern.
Eine Geige summt nicht. Ich gebe zu, dass ich sogar gegoogelt habe, nachdem das Gedicht fertig war, um zu schauen, was für eine Zusammensetzung das ist. Und rein musikalisch spricht man wohl eher nicht von einer summenden Geige. Ich hatte jedoch eine Musik im Ohr, bei der für mich die Geige dominierte. Vielleicht war es gar keine Geige. Aber so, in diesem Gedicht, passt es für mich. Es summte einfach und dieses Summen war das einer Geige.
Es ist schwer zu erklären, ohne dafür andere Worte zu benutzen. Es war etwas von ihm, das ich noch spürte und dieses "etwas" lässt sich mit den verwendeten Worten ausdrücken. Von daher finde ich es äußerst passend.
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