| Im Namen der Rose - Akrostichon :: was aus einer säule wird |
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Nachricht |
Prosaiker
Alter: 22 Angemeldet seit: 24.11.2006 Beiträge: 82 
Wohnort: Hannover
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Verfasst am: 24.Nov.06 17:54 Nr: 299 Titel: Mein eintöniges Hiersein |
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Sieh mich an
mein weißer Hund
wenn mich die Mücken stechen
wenn draußen, wie du sagst
der Winter schon verstirbt
Sieh mich an
mit deinem Schwarz
hier gibt es keine Laken
oder Sauerstoff zum Leben
oder Beine, die mich tragen
Sieh mich an
nur eine Weile
und lecke mir die Hand
damit ich gleich
in dieser Zeile - in Ruhe schlafen kann
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Gast
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Verfasst am: 24.Nov.06 18:08 Nr: 304 Titel: |
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eine scharf gezeichnete Skizze des Lebens...
wieder mal
gelungen mit Worten gemalt |
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Prosaiker
Alter: 22 Angemeldet seit: 24.11.2006 Beiträge: 82 
Wohnort: Hannover
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Verfasst am: 24.Nov.06 18:10 Nr: 305 Titel: |
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danke, casy. es ist immerhin ein bild, das einen abschnitt des lebens darstellt. das ganze leben - wäre zuviel.
vg,
Prosa. |
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Gast
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Verfasst am: 24.Nov.06 19:13 Nr: 316 Titel: |
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| das gedicht schwingt. |
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Dani

Alter: 29 Angemeldet seit: 22.11.2006 Beiträge: 294 
Wohnort: Bielefeld
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Verfasst am: 24.Nov.06 20:00 Nr: 320 Titel: |
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Hallo Prosa,
ich mag mich gar nicht mehr richtig hineinfühlen, es macht mir Angst, schreckliche Angst. Diese Passivität; irgendwie gebrochen dadurch, dass es ein Ich-Erzähler ist. Großartig. Und wie bereits angedeutet: Ich kriege das Gefühl nicht weg, niemals so sein zu wollen.
Mit diesem Gedicht hast du mich voll erwischt.
LG, Dani |
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Prosaiker
Alter: 22 Angemeldet seit: 24.11.2006 Beiträge: 82 
Wohnort: Hannover
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Verfasst am: 25.Nov.06 13:51 Nr: 369 Titel: |
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danke.
ja, das gedicht schwingt, bonanza, und immer mehr zum ende hin.
ich fand gefallen am liedhaften und hatte, obschon dieser text nichts mit ihm zu tun hat,
den gernhardt im kopf. meine texte neigen momentan zu einer leichteren form.
da ist ein unterschied gegenüber den rein optisch schon wuchtigen gedichten
zu beginn dieses jahres.
dani: aber dennoch ist auch eine form der resignativen hoffnung in diesem text - vielleicht eine hoffnung, die ihr hoffen aus der resignation bezieht.
es ist wohl etwas wie die akzeptanz des lebens; beziehungsweise dessen, was wir sonst
eben nicht zum leben zählen.
vg,
Prosa. |
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Dani

Alter: 29 Angemeldet seit: 22.11.2006 Beiträge: 294 
Wohnort: Bielefeld
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Verfasst am: 27.Nov.06 14:03 Nr: 516 Titel: |
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Ja, aber das ist mir momentan einfach ein bisschen unheimlich. Ich bin noch nicht friedlich mit dem Gedanken an das Sterben vereint, um es mal so zu sagen. Vor meinem Studium habe ich selbst eine kurze Zeit in der mobilen Pflege gearbeitet. Da war ich es vielleicht noch eher. Zur Zeit kann ich gerade nichts Schöne darin entdecken.
Ein Kompliment für dein Gedicht auf jeden Fall, weil es sehr tief geht. Bei mir zumindest.
LG, D.
Zuletzt bearbeitet von Dani am 03.Dez.06 14:26, insgesamt einmal bearbeitet |
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Prosaiker
Alter: 22 Angemeldet seit: 24.11.2006 Beiträge: 82 
Wohnort: Hannover
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Verfasst am: 03.Dez.06 14:23 Nr: 1255 Titel: |
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danke nochmal. der tod wird wohl immer spannender gemacht, als er ist; das hat unser leben naturgemäß an sich. verfluchter tod. eine weile bleibt uns noch - und wenn wir dann gestorben sind, interessierts uns auch nicht mehr.
vg,
Prosa. |
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